Sonntag, 19. September 2010

Insel Roemoe



Lange haben wir diskutiert ob wir unser nächstes Ziel die Insel Roemoe ansteuern sollten oder nicht. Die Insel liegt noch exponierter und ist den Kräften der Nordsee n0ch mehr ausgeliefert. Wir lassen uns von den misslichen Wetterverhältnissen nicht beeindrucken und fahren los.

Die 12o km spulen wir problemlos ab. Einzig die Ueberfahrt über den 10km langen Damm ist etwas mühsam. Der Sturm und ein starker Regen peitschen gegen unser Gespann, so das langsames und sehr konzentriertes fahren angesagt war. Der CP ist fast leer und wir suchen einen Windgeschützten Platz aus.
Am späteren Nachmittag machen wir noch einen Spaziergang zum Hafen von Havneby, wo auch
die Syltfähre abfährt. Da wir im Sinn haben die Insel zu besuchen machen wir uns schlau über die Abfahrtszeiten. Auf dem Heimweg beginnt es wieder stark zu regnen und zugleich scheint die Sonne, was einen intensiven Regenbogen erscheinen lässt.


Am kommenden Morgen fahren wir nach Ribe, das älteste Städtchen von Dänemark.

Wir parkieren das Auto nicht weit vom Dom weg.



Eine interessante Kirche, mit zwei unterschiedlichen Türmen, wobei man den einen davon als Aussichtsturm besteigen
kann.


230 Treppenstufen gilt es zu erklimmen, bevor man eine fantastische Aussicht über Land und Altstadt geniessen kann.




Die gepflegten Häuser und Gassen sind eine Augenweide.
Auf der Rückfahrt fahren wir der Margeritenstrasse entlang und kommen zur Ueberfahrt der
Insel Mamoe.


Diese Insel kann nur bei Ebbe erreicht werden und ortsunkundige sollten eine Fahrt (7km) vermeiden. So besteigen wir den Damm und schauen in das weite Marschland bis zur Insel.

An der Wettersituation hat sich über Nacht nichts Wesentliches geändert.
Es ist immer noch unbeständig, böiger Wind, Regen und Sonne wechseln sich ab.



Wir fahren mit der Fähre zur Insel Sylt, anschliessend mit dem Bus nach Westerland.


Die Gassen sind noch reichlich mit Touristen bevölkert. Am Meer angekommen bewundern wir die vielen Surfer, die in einer grossen Geschwindigkeit über die Wellen gleiten.


Zwischen zwei Regengüssen können wir eine halbe Stunde dem Meer entlang spazieren. Ganz Mutige machen es sich bequem und entspannen in den Strandkörben.

Auf der Rückfahrt steigen wir im mondänen Ort Kempen aus. Wir bestaunen die tollen Schaufenster der bekannten Modemarken, Uhrengeschäfte, kommen an verschiedenen Villen vorbei, welche die Hausdächer mit Reet dedeckt haben und gelangen ans Meer.

Ein wunderschöner breiter, weisser Sandstrand empfäng uns. Die Zeit drängt, wir nehmen den
Bus und fahren nach List.

Hier wollen wir noch Fisch kaufen für das Nachtessen vom Sonntag. Im Piratenschiff von Osch, einem In-Lokal, mit einer prächtigen Auslage an Fischmenues, lassen wir uns ein Nachtessen schmecken, bevor es mit der letzten Fähre zurück geht.




Heute Sonntag (19.09) machten wir mit dem Velo eine Strandfahrt. Der Weg führte uns den Dünen entlang, zwischen Marschland und zeitweise durchs Wattenmeer. Es war eine tolle
Abwechslung zu unseren sonstigen Touren.


Morgen werden wir die letzte Etappe in DK in Angriff nehmen. Es zieht uns nochmals an die Ostküste, in die Nähe von Sonderborg.

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